Wer hat behauptet, dass es die Liebe gibt?
Sind wir dafür gemacht, unser Leben mit einem einzigen Menschen in treuer Zweisamkeit zu verbringen? Oder laufen wir einem Mythos hinterher, einer Idee, die Kirche und Staat lanciert haben, damit die Gesellschaft nicht im Chaos versinkt? Ingelore Ebberfeld behauptet, dass Letzteres der Fall ist. Was wir Liebe nennen, ist gesellschaftliche Konvention. Wir sind nicht darauf programmiert, bis ans Lebensende mit nur einer Person zusammenzuleben. Monogamie gehört nicht zum eigentlichen Wesen des Menschen. Die Natur hat Liebe niemals im Auge gehabt, sie hatte Wichtigeres im Sinn. Ist Liebe also tatsächlich nur ein Wort? Ingelore Ebberfeld gibt in ihrem provokanten Buch die Antwort. |