Deglobalisierung – die Zukunft der Weltwirtschaft
Billig-Feuermelder aus China, die Brände verursachen, »Öko«-Äpfel aus Neuseeland, deren Transport auf unsere Märkte Tonnen von Klimagasen in die Luft pustet, Unternehmen, die ihre Produktion erst ins »billigere Ausland« verlagern und dann erst recht Pleite gehen: auch ohne Weltwirtschaftskrise machen sich die negativen Seiten der Globalisierung bemerkbar. Aus Sicht der Ökologie und der Klimaforschung ist sie eine Katastrophe, die Ausrichtung auf den Export macht Unternehmen abhängig von fremden Märkten und der Verbraucher leidet unter mangelhafter Produktqualität, weil internationale Standards fehlen. Die derzeitige Globalisierung droht zu einer Blase zu werden, die jederzeit platzen kann – mit einer gravierenden Folge: der Zusammenbruch der globalen Wirtschaftskreisläufe. Das Plädoyer der Autoren lautet deshalb: Nicht zurück zum Faustkeil, aber zurück zu einem vernünftigen Wirtschaften in Märkten, die überschaubar sind. Sie wagen den Blick in eine durch ökologische und ökonomische Zwänge wieder deglobalisierte Zukunft. Sie zeigen konkret und überzeugend, worauf sich Unternehmen einstellen sollten – zu deren eigenem Vorteil und für uns alle. |